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Logo der Kampagne gegen die Loverboy-Methode

Bayernweite Kampagne „Gemeinsam gegen Loverboys“

Im November 2022 startete die Fachberatungsstelle JADWIGA eine Präventions-Kampagne zur Aufklärung über die sogenannte "Loverboy"-Methode zur Prävention sexueller Ausbeutung von Minderjährigen und jungen Erwachsenen. Die Kampagne wird im Rahmen der "Bayern gegen Gewalt"- Initiative mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) durchgeführt .

Die Kampagne wird in der Zeit von November 2022 bis Juli 2023 stattfinden und adressiert dabei MultiplikatorInnen wie BürgermeisterInnen, Gleichstellungsbeauftragte, Schulen, SchulsozialarbeiterInnen, Jugendämter, Jugendhilfeeinrichtungen, Elternbeiräte und Polizei.

In Kooperation mit Kommunen in ganz Bayern bietet JADWIGA ab 2023:

  1. Aufklärungsworkshops in Schulen zur Sensibilisierung über die Loverboy-Methode und Prävention sexueller Ausbeutung für Jugendliche (insbes. Mädchen) im Alter von 13-18 Jahren in allen Schultypen.
  2. Informationsworkshops für MultiplikatorInnen mit dem Ziel, ein sicheres Umfeld für Jugendliche zu schaffen durch Prävention, frühzeitige Identifizierung und Stärkung der Netzwerkarbeit.

Dafür möchte Jadwiga u.a. SchulsozialarbeiterInnen, aber auch SchulpsychologInnen, Eltern, Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. offene Jugendhilfe und Wohngruppen), Jugendämter und Polizei erreichen.

Hierfür möchten wir Sie gerne als KooperationspartnerIn gewinnen!

Wenn Sie in Ihrer Kommune, Einrichtung oder in Ihrer Schule gerne Workshops durchführen möchten, wenden Sie sich gerne an uns!

Kontakt:

Diana Sachon
Projektkoordination „Gemeinsam gegen Loverboys“
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Hintergrundinformationen

Präsentation LoverboymethodeRund 20% der jungen Frauen in der Zwangsprostitution (Dunkelziffer ist unbekannt) sind laut Bundeskriminalamt Opfer der sogenannten „Loverboy-Masche“.

Wir haben für Sie eine Zusammenfassung der wichtigesten Merkmale als PDF-Download vorbereitet.

Hierbei handelt es sich um Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung. Bezeichnend für die Masche ist, dass die Beziehung zwischen Täter und Opfer durch eine emotionale Abhängigkeit geprägt ist, in der das Vertrauen der Betroffenen ausgenutzt wird und so der Prostitution zugeführt werden. Typisch dabei ist, dass die Mädchen noch sehr jung sind und Minderjährige eine besonders vulnerable Gruppe darstellt.

Oft gehören Schülerinnen zu der Zielgruppe der Täter, die vor den Schulen oder im Internet angesprochen werden und es kam in den letzten Jahren zu besorgniserregenden Fällen. Deshalb möchte JADWIGA präventiv handeln.

 

Gefördert vom

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